Dharshana

Die Dharshana ist der unsterbliche Teil des Element-T'haios. Als Dharshana wird die Gesamtheit ihres Seins, das Sein als Element-T'haio, bezeichnet, die als Folge der Anjali, die Nova-ähnliche Explosion, durch die Soloton-Welle durchs All verbreitet wird.

Die Dharshana enthält nicht nur alle genetischen Informationen, die es braucht einen neuen Element-T'haio zu erschaffen, sondern auch alle Erfahrungen und alles Wissen des ursprünglichen Trägers der Dharshana.

Die Soloton-Welle „sucht“ einen würdigen Träger der Dharshana im ganzen Universum.

Die Dharshana ist keinesfalls als Parasit zu klassifizieren, die Dharshana nimmt den neuen Fötus nicht in Besitz, sondern bereichert ihn. Auch der neue Fötus ist ganz er oder sie selbst und kann sich eigenständig entwickeln und eine eigenständige Persönlichkeit ausbilden und bis zur Pubertät annehmen. Die Dharshana wird vom Empfänger immer als unterstützend und wegweisend empfunden.

Die Pubertät ist natürlich keine Pubertät sondern ein Prozess der sich Kalparna nennt. Während er Kalparna transformiert der Träger der Dharshana zum vollständigen T'haio.

Im Alter der Kalparna jedoch kommt die Dharshana zur Reife, was zu einer Verpuppung des Träger, oder der Trägerin führt. Diese Verpuppung dauert etwa 1 Jahr, das variiert und ist abhängig von der Umgebungs-Temperatur, dem Luftdruck, der Luftfeuchtigkeit, und einigen weiteren Umweltbedingungen. Möglichst stille, warme, feuchte Orte mit leicht erhöhtem Luftdruck werden immer die besten Ergebnisse hervorbringen.

Zu Beginn eines Prozesses, der einer Metamorphose nicht unähnlich ist, beginnt auch die Verpuppung. Der Körper beginnt auf der gesamten Fläche der Haut der T'haio zunächst so etwas wie einen Art Watte aus dem Körper abzusondern. Ist diese Watte einmal aus dem Körper ausgetreten beginnt sie sich außerhalb des Körpers zu verflechten und zu verhärten. Dieser Prozess ist abgeschlossen, wenn sich der gesamte Körper in einem Ei befindet, welches sich aus dieser Watte gebildet und verhärtet hat. Dieses Ei ist nun für ungefähr ein Jahr das Zuhause des T`haios.

Im Anschluss an die Verpuppung beginnt ein Prozess, der einer Transformation nicht unähnlich ist, jedoch nicht mit der irdischen Transformation vergleichbar. (Es ist eben eine T`haiO'sol). Der Träger, oder die Trägerin, der Dharshana beginnt ins Pratibha einzutauchen, der Gesamtheit des Universums. Unter Einfluss einer besonderen Art eines meditativen Zustands beginnt sich der Geist und das Bewusstsein zu weiten. Desweiteren beginnt die Enzymdrüse mit ihrer Arbeit und die Hautläppchen an der Vagina beginnen nun stärker Flüssigkeiten zu produzieren um feucht werden zu können. Der Busen wächst, je nach Vorgängerin mehr oder weniger beträchtlich. Auch baut sich die Muskulatur, die bei einem T'haio immer etwas ausgeprägter ist, um. Der Frequenzumfang der Stimme wird beträchtlich größer. Im Falle, das sie wütend werden, kann ihre Stimme plötzlich sehr tief und kräftig werden, einem Donnergroll gleich. Bei besonders gelöster Stimmung kann ein Lachen zB auch schon mal in den Ultraschallbereich abwandern, was zerbrochene Gläser zur Folge haben kann.

Die Dharshana enthält ebenfalls alle Fähigkeiten der Element-T'haio.

Fähigkeiten der Element-T'haios

Die Feuer-Element-T'haio kann vor allem Feuerbälle und Feuerwalzen erzeugen. Auf kurze Entfernung hat die Feuer-Element-T'haio eine Art Flammenwerfer. Ein Feuer-Element-T'haio ist bis zu einem gewissen Grad telepathisch und empathisch veranlagt. Jedoch bei weitem nicht so gut ausgebildet wie bei der Wasser-Element-T'haio. In großen Gefahren ist sie, wenn auch nur mit größter Anstrengung und mit dem Einsatz von viel Lebensenergie in der Lage im Umkreis von etwa 2 km zu Teleportieren. Dies wird jedoch nur als letzter Ausweg benutzt.

Die Feuer-Element-T'haio besitzt einen kinetischen Schutzschild, den sie gegen jede Form physikalischer Einwirkung einsetzen kann. Gelingt dies zunächst fast mühelos, wird die Anwendung mit der Zeit unerträglich anstrengend und kann am Ende sogar zur Bewusstlosigkeit führen, womit der Schild natürlich umgehend verschwindet. Damit ist sie gegen Waffen vielerlei Arten bis zu einem gewissen Grad geschützt, kann giftigen Gasen trotzen, Unterwasser atmen und weiter kämpfen, und Stromschlägen bis zu einem gewissen Grad widerstehen. Geht die Kraft zu Ende und sind alle Optionen ausgeschöpft, kann die Feuer-Element-T'haio ihre Haut willentlich zu eine Art Echsenpanzer verhärten und sich zusammenrollen. Damit ist sie zwar extrem schwer verwundbar, aber auch nur noch in der Lage sich rollend vorwärts zu bewegen. Um von irgendwoher den Rückzug anzutreten ist es jedoch manchmal die vorletzte Möglichkeit, da es weniger Energie verbraucht als das teleportieren.

Die Wasser-Element-T'haio ist die Heilerin der vier Element-T'ahios. Sie schützt die Gruppe durch massive Energie-Schutzschilde, die sie durch Meditation erzeugt. Die Wasser-Element-T'haio kann heilen und das über große Entfernungen. Ein Wasser-Element-T'haio heilt einzelne Personen und kann sogar in den meisten Fällen wiederbeleben. Eine Wasser-Element-T'haio kann auch die Gruppe mit Lebensenergie aufladen und heilen und ihnen neues Leben und neue Kraft geben. Eine Wasser-Element-T'haio kann das alles tun, während sie sich selbst mit einem Schild schützt, was ziemlich schwer zu durchdringen ist.

Wasser-Element-T'haios können spontan Wasser erzeugen und es zum Teil kübelweise schütten lassen, was zuweilen für Verwirrungen, aber auch zu Flutkatastrophen führen kann. Auf kurze Entfernungen kann die Wasser-Element-T'haio mit einem laserfeinen Wasserstrahl schießen, was aber bei mehreren Gegner gleichzeitig keine ausreichende Waffe ist. Effektiver, wenn auch kraftaufwendiger ist es, den Gegner zu vereisen und einzufrienen.

Die Wasser-Element-T'haio ist im höchsten Maße telepathisch, empathisch und für eine gewissen Zeit sogar hellsichtig und kann Mitglieder der Gruppe warnen, bevor Gefahren auftauchen.

Die Luft-Element-T'haio kann das Wetter beeinflussen und ist die erste Wahl für große Flächenschäden. Wann immer ein Unwetter die Situation klären kann, ist die Luft-Element-T'haio an vorderster Front. Sie erzeugt spontan Nebel um die Gruppe zu verschleiern, kann aber auch gewaltige Orkan-Tiefs, Wirbelstürme aller Art erzeugen, die verheerende Flächenschäden anrichten können.

Die Luft-Element-T'haio kann sich und andere bis zu einem gewissen Grad heilen. Kratzer, Schürfwunden, ja sogar kleine Fleischwunden kann die Luft-Element-T'haio in Einzelfällen heilen. Auf kurze Distanzen hat die Luft-Element-T'haio die Möglichkeit mit Strom-Blitzen zu schießen, was in der Nähe zwar recht effektiv ist, jedoch schnell an Reichweite verliert.

Die Luft-Element-T'haio kann ebenfalls einen Schutzschirm über die Gruppe legen und diese heilen, aber bei weitem nicht so stark, wie die Wasser-Element-T'haio. Dies kann im Notfall jedoch einmal das „Zünglein an der Waage“ sein.

Die Luft-Element-T'haio kann sich mit einer irrsinnigen Geschwindigkeit bewegen, was sie zu einer schwierigen Gegnerin macht. Auf kurze und mittlere Entfernung ist sie so schnell, dass dem ungeübten Auge entgeht, wie sie sich von einem Punkt zum anderen bewegen. Sie scheinen plötzlich einfach wo anders zu stehen, womit das ausweichen von Pfeilen oder Projektilwaffen kein Problem darstellt. Tatsächlich handelt es sich dennoch um eine Bewegung, nicht um Teleportation.

Die Erd-Element-T'haio ist eine Meisterin der Telekinese. Nichts und niemand ist vor ihr sicher. Alles was sich irgendwie bewegen lässt, kann in ihrer Gegenwart zur Waffe werden. Außerdem ist sie weit überdurchschnittlich belastbar, stabil, schmerzunempfindlich und hat echte Nehmerqualitäten, wenn es sein muss. Sie kann durch Telekinese auch Hieb-, Stich- und Projektilwaffen aller Art aufhalten. Die Erd-Element-T'haio ist eine Meisterin in Kampftechniken aller Art.

Ein weiterer Vorzug der Erd-T'haio ist die Versteinerung. Damit können einzelne Gegner, in Ausnahmefällen auch kleine Gruppen, entweder für eine Weile versteinert, oder dauerhaft zu Sand verwandelt werden, was jedoch nur in Notfällen eingesetzt wird, da es erhebliche Kraft kostet.

Auf kurze Distanz ist niemand stärker als die Erd-Element-T'haio und auch wenn sie hart im Nehmen ist, verfügt sie über keinerlei Energie-Schutzschilde- oder Barrieren, was sie wiederum von der Gruppe abhängig macht.

Abhängig davon, welche Element-T'haio zurück ins Pratibha, in die Unendlichkeit des Seins zurück geht, werden alle erforderlichen Informationen durch die Soloton-Welle durch das All getragen und an den neuen Fötus übergeben. Er oder Sie lebt fortan als Element-T'haio weiter. Wer und wo auch immer sein mag.